Marktplatz für gute Geschäfte

Marktplatz-Projektleiter Reiner GötteDer Marktplatz für gute Geschäfte bringt Unternehmen und gemeinnützige Organisationen aus einer Stadt für eine ungewöhnliche Begegnung zusammen. In dieser Zeit vereinbaren die Parteien Aktionen, die anschließend gemeinsam verwirklicht werden.

Wir, das Zentrum für gute Taten e.V., organisieren alle 1 bis 2 Jahre den Marktplatz für gute Geschäfte in Wuppertal.

 

Inhalt des Artikels:

Was ist der Marktplatz für gute Geschäfte?

In mehr als 80 Kommunen werden die von der Bertelsmann Stiftung 2006, gemeinsam mit den Unternehmen KPMG und RWE, entwickelten „Marktplätze“ veranstaltet: Ehrenamtliche Organisationen treffen auf regional tätige Unternehmen und verhandeln Verträge, deren Inhalt „gute Taten“ sind – Geld ist tabu. Die Beteiligten eines solchen Vertrags tauschen Zeit aus. Zeit, die man für einander einsetzen mag.

Fast alle Beteiligten zeigten sich nach den vergangenen Marktplätzen begeistert von der Idee. So äußerte zum Beispiel das Kindermuseum: "... das war eine rundum tolle Veranstaltung mit netten Kontakten!". Kommentar der Aidshilfe: „Es kommen Firmen, die Interesse haben an einer sozialen Tat, eine gute Voraussetzung und erspart das Suchen im Heuhaufen."

Wie nehme ich mit meinem Unternehmen / meiner Organisation teil?

Der erste Schritt ist die Kontaktaufnahme zu unserem Marktplatzteam. Leiter des Teams ist Reiner Götte, der auch direkt die ersten konkreten Fragen zu beantworten weiß: 

marktplatz@zfgt.de

MarktplatzregelnNach einem unverbindlichen Beratungsgespräch erfolgt die Anmeldung. Etwa einen Monat vor der Veranstaltung nehmen dann sowohl die gemeinnützigen Organisationen als auch die gemeldeten Unternehmen – getrennt von einander – an einem zweistündigen Workshop teil.

In diesem Workshop wird nicht nur das Prozedere vor Ort noch einmal erläutert, sondern man kann auch bereits erste Ideen oder Wünsche entwickeln, was man selbst bieten möchte oder sich von der Gegenseite wünschen könnte.


Wir haben aus räumlichen Gründen nur eine begrenzte Teilnehmerzahl. Gern nehmen wir Sie jetzt schon auf die Warteliste für 2020.
 

Marktplatzregeln

Nach einer kleinen Eröffnungszeremonie finden sich die gemeinnützigen Organisationen an ihren Tischen ein.

Gegen 14.30 Uhr startet dann mit einem Schlag auf den großen Marktplatz-Gong der Tauschhandel: Die anwesenden Unternehmen wechseln dann – wie bei einem Speed-Dating – von Tisch zu Tisch und man tauscht sich über das eigene Tätigkeitsfeld sowie über potentielle „gute Taten“ aus.

Im Idealfall wird der Austausch am Ende des Gesprächs mit einem Vertrag über diese guten Taten geschlossen und von unserem „Notar“ besiegelt. Unterstützend sind „Makler“ unterwegs, die bei der Findungsphase aktiv unterstützen.

Nach 2-3 Stunden klingt der Marktplatz bei einem netten Get-together aus.

Unseren aktuellen Flyer finden Sie hier zum Download.

 

 

Noch mehr Infiormationen

Mehr über die Idee des nationalen Marktplatzes und seine Entstehung erfahren Sie auf der Homepage der UPJ e.V.

Beispiele für Vereinbarungen

Ein Malerbetrieb streicht mit Auszubildenden den Kinderraum des Stadtteiltreffs Heckinghausen; der Stadtteiltreff organisiert als Gegenleistung für die Mitarbeiter des Malerbetriebes einen Nachmittag im Hochseilgarten.

Eine Computerfirma führt eine PC-Schulung für die "Färberei" durch; als Gegenleistung organisiert die Gemeinnützige einen Konzertbesuch für die Mitarbeiter des Unternehmens.

 

Stiimmen nach dem Marktplatz

Zitat einer Organisation: „Der Marktplatz ist eine tolle Veranstaltung; sie hilft uns Gemeinnützigen Kontakte zu Unternehmen "auf Augenhöhe" herzustellen, um eigene Ideen umzusetzen.”

Resümee eines Unternehmers: „Ich konnte viele interessante Gespräche führen und erhielt Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten der Organisationen. Den Marktplatz halte ich für eine gelungene Veranstaltung, die sich auf jeden Fall zu wiederholen lohnt.”

 

Fotos: Kristina Malis

 

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