Ehrenamt im Portrait

Markus

Spiel mit mir! Markus hat das Klavier in der Bahnhofsvorhalle des Wuppertaler Hauptbahnhofs aufstellen lassen.

 

 

Markus will mit Musik Menschen zusammenbringen

Die Idee zum Klavier am Bahnhof dazu fand Markus in Frankreich. Dort sind Klaviere, die Reisende zum Zeitvertreib nutzen können, keine Seltenheit. Seine Gedanke war sofort: Das wäre auch was für Wuppertal!

Zwei Jahre hat es gedauert bis alles geklärt war. Jetzt steht das Klavier. Die Menschen haben keine Scheu, es zu nutzen. Nicht wenige gehen hin und greifen in die Tasten. Vorbeigehende bleiben stehen und freuen sich. Genau das ist das Ziel von Markus: Er will Menschen zusammenbringen und gute Stimmung verbreiten - an einem Ort, an dem sonst Anonymität und Rastlosigkeit, zuweilen Hektik herrscht.

 

Und das sagt Markus zu seinem Ehrenamt

„Wir sollten mehr miteinander ins Gespräch kommen. Dazu ist Musik ein wunderbares Mittel. Musik ist Kommunikation. Das Digitale ist unpersönlich. Sympathie für einander schafft man nur auf analogem Weg.“ (Markus, 61 Jahre)

 

Markus hat auch das Projekt „Gute Stunde“ initiiert.

Damit auch ältere Menschen und Behinderte an Kulturveranstaltungen teilnehmen können.In ein Theater gehen kann sehr schwierig sein. Zum Beispiel für Menschen, die an einen Rollstuhl gebunden sind. Markus möchte erreichen, dass in Wuppertal niemand ausgeschlossen wird.

Deswegen hat er die Initiative „Gute Stunde“ ins Leben gerufen.  Ehrenamtliche kümmern sich um die Eintrittskarten, holen die Betroffenen von zu Hause ab, begleiten sie während der Veranstaltung und bringen sie wieder nach Hause.  Und falls es nötig ist, organisiert „Gute Stunde“ die professionelle Beförderung mit Rollstuhl und Rollator.

 

 

 

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