Fotoausstellung: Durch die Linse von Kurt Keil
Die Schwebebahn in Schwarz-Weiß im Zentrum für gute Taten
11.09.2026 – Zentrum für gute Taten e.V.
Dieses Foto haben wir auf unserem Plakat für die Fotoaustellung abgedruckt. Es zeigt den Bau des Sonnborner Kreuzes und Arbeiten für die erforderliche Anhebung des Schwebebahngerüsts an der Sonnborner Straße. Foto: Universitätsarchiv Wuppertal
Stadtgeschichte in Schwarz-Weiß:
Foto-Ausstellung zur Schwebebahn
Emotionale Einblicke in den Schwebebahn-Alltag, historische Umbauten und bewegende Momente der Stadtgeschichte: Im Oktober zeigen wir bei uns die Foto-Ausstellung „Durch die Linse von Kurt Keil – Die Schwebebahn“, die von Studierenden der Bergischen Universität erarbeitet und kuratiert wurde. Ergänzt wird die Schau durch Exponate der Wuppertal Marketing GmbH.
15. bis 17. Oktober 2026
jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr
im Zentrum für gute Taten,
Concordienstr. 14, Eingang Höhne 53, 42275 Wuppertal
Google-Maps-Treffpunkt
Der Eintritt ist frei.
Durch die Linse von Kurt Keil
Fast fünf Jahrzehnte lang hielt der Wuppertaler Pressefotograf Kurt Keil das Leben rund um die Schwebebahn in Schwarz-Weiß und Farbe fest. Dabei bildete die Schwebebahn immer wieder eines der zentralen und wiederkehrenden Motive in seiner Tätigkeit.
Mehr als eine halbe Million Fotoarbeiten
Der Nachlass von Kurt Keil umfasst mehr als 500.000 Negative, Bildabzüge und Zeitungsausschnitte und befindet sich nach einem Wasserschaden seit 2023 im Archiv der Bergischen Universität. Studierende unter der Leitung der Fotohistorikerin Dr. Carmen Pérez González und der Leiterin des Uni-Archivs, Dr. Friederike Jesse, haben seit dem an der systematischen, wissenschaftlichen Erschließung des Fotomaterials gearbeitet.
Zwischen 1978 und 1984 war ich schreibender Kollege von Kurt Keil und habe ihn sehr oft im täglichen Einsatz als Pressefotograf erlebt. Als der gewaltige Nachlass 2023 dem Uniarchiv übergeben wurde, habe ich spontan meine Mithilfe bei der Aufarbeitung angeboten. Das waren nicht nur drei spannnende Jahre der Zusammenarbeit mit den Studierenden, sondern auch eine unvergleichliche Zeitreise zurück in die eigene berufliche Vergangenheit.
Nach zwei erfolgreichen Stationen fand ich es passend, die Schau zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Schwebebahn auch im Zentrum für gute Taten zu zeigen. Einmal, um an den Kollegen Kurt Keil zu erinnen, der fast 50 Jahre Stadtgeschichte dokumentiert hat, und um unsere Verbundenheit mit dem weltberühmten Wahrzeichen unserer Stadt zu zeigen.
(Stephan Heuschen, Vorstand im Zentrum für gute Taten e.V., Presseverantwortlicher)
Die Schau zum Thema Schwebebahn ist eine von drei Themen-Ausstellungen, die aus dem Konvolut bislang zusammengestellt werden konnten – die beiden anderen widmeten sich dem politischen Wirken des Wuppertalers Johannes Rau und dem Sportgeschehen in Wuppertal.
Erinnerungen in Schwarz-Weiß
Die Bildauswahl der Schwebebahnausstellung deckt nahezu 50 Jahre der Stadtgeschichte ab: Keils dokumentarischer Blick richtete sich unter anderem auf Fahrgäste, Personal und das Alltagsleben entlang der Gleisstrecke. Erinnerungen werden wach an große Umbaumaßnahmen am Sonnborner Kreuz und Haltestellen-Modernisierungen, an spektakuläre Momente wie den Vohwinkeler Flohmarkt aus der Bahnperspektive oder zum tragischen Schwebebahnunglück von 1999.
Weitere informationen zur Entstehung der Ausstellung findest du auf der Website der Uni Wuppertal:
Durch die Linse von Kurt Keil - Revisiting Schwebebahn - 07.01.2026
Kurt Keil präsentierte 1992 in der Stadtsparkasse einen umfassenden Rückblick auf seine Arbeit mit mehr als 1.300 Fotografien und Ausstellungsstücken. Einige davon kann du in der Ausstellung “Durch die Linse von Kurt Keil” entdecken. Alle Fotos stammen aus dem Archiv der Universitätsbibliothek.
Verein/Institution:
Zentrum für gute Taten e.V.
Höhne 43
42275 Wuppertal
https://www.zentrumfuergutetaten.de
Ansprechpartner*innen:
Redaktionsteam
Anja Maschinsky, Friederike Störkel, Stephan Heuschen
redaktion@zfgt.de

