18.10.15 Zentrum für gute Taten auf den Spuren der Verkehrsgeschichte18.10.15 Zentrum für gute Taten auf den Spuren der Verkehrsgeschichte18.10.15 Zentrum für gute Taten auf den Spuren der Verkehrsgeschichte18.10.15 Zentrum für gute Taten auf den Spuren der Verkehrsgeschichte

18.10.15 Zentrum für gute Taten auf den Spuren der Verkehrsgeschichte

Die Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte bescherte dem Team des Zentrums für gute Taten einen besonderen Tag. Mit zwei Oldtimer-Bussen und einem historischen LKW, der für den Notfall eine Abschleppstange dabei hatte,ging es von Wuppertal nach Witten ins Muttental. Die Eheleute Kamp, Vorstandsmitglieder der Stiftung, begleiteten die Gruppe mit ihrem Fachwissen.

Los ging es am Historischen Zentrum in Wuppertal, wo die Zentrum für gute Taten-Gruppe auf die Gruppe der Mitglieder der Stiftung stieß. Pünktlich zum Start zeigte sich dann auch noch die Sonne, der Tag konnte nur noch schöner werden.

Im Muttental angekommen teilte sich die große Gruppe auf. Einige entschieden sich, eine kleine Fahrt mit der Ruhrtalbahn zu machen, andere wählten einen Wanderweg entlang der zahlreichen geschlossenen Stollen im ehemaligen Kohleabbaugebiet. Für die meisten Teilnehmer war dieses Gebiet bis dahin unbekannt. Unweit der Ruhr, führen zahlreiche gut ausgebaute Wanderwege, durch die Geschichte des Kohleabbaus. Dank des Einsatzes unzähliger Ehrenamtlicher konnte ein Teil des historischen Schienennetzes erhalten bleiben. So fährt heute noch die Ruhrtalbahn auf der ursprünglichen Strecke und eine alte Feldbahn verbindet das Museum der Zeche Theresia mit der Zeche Nachtigall. Aber auch naturverbundene Menschen kommen in dieser schönen Landschaft voll auf ihre Kosten. Wasser, Wald und eine sanfte Hügellandschaft lassen es an nichts missen.

Mit einer kleinen Fähre setzten alle auf die andere Ruhrseite über, wo eine von der Lebenshilfe betriebene Gastronomie Stärkung in Form von Grillwürstchen u. a. anbot. Nach der kulinarischen Pause bestieg ein Teil der Gruppe die MS Schwalbe, die zu einer Schleusenfahrt in Richtung Kemnader Stausee einlud. Die anderen wanderten entlang der Ruhr zurück zum Ausgangspunkt. Nach rund 4 erlebnisreichen Stunden trafen sich alle wieder an der Bushaltestelle und auf der Rückfahrt wurden munter die verschiedenen Eindrücke und Erlebnisse ausgetauscht.

Herr Kraft, ein Teilnehmer der Fahrt, berichtete uns am Rande davon, dass er diese Fahrt als Gegenleistung einer auf dem „Marktplatz für gute Geschäfte“ abgeschlossenen Vereinbarung mitmachen durfte. Ein tolles Ergebnis der Arbeit des Zentrums für gute Taten.

Dank der hervorragenden Organisation und Begleitung durch die Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte bleibt dieser Tag in sehr guter Erinnerung. Der besondere Dank gilt Frau und Herrn Kamp, die diesen Ausflug wirklich mit Herzblut betreut haben.

Wer mehr über die Stiftung erfahren möchte: www.stiftung-regionale-verkehrsgeschichte.de

Text: Angelika Leipnitz